AML (Anti-Money Laundering)
Alle Maßnahmen und Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche, die für Uhrenhändler aufgrund hoher Transaktionswerte besonders relevant sind.
Was ist AML?
AML steht für „Anti-Money Laundering" und bezeichnet den Rahmen aus Gesetzen und Maßnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Luxusuhren gelten als kompaktes Wertaufbewahrungsmittel und können potenziell zur Verschleierung illegaler Geldflüsse genutzt werden.
Pflichten für Uhrenhändler
Uhrenhändler müssen eine individuelle Risikoanalyse erstellen, KYC-Prüfungen durchführen, Verdachtsfälle an die FIU melden, Transaktionsdaten fünf Jahre aufbewahren und Mitarbeiter regelmäßig schulen. Eine konsequente AML-Compliance reduziert das Risiko von Bußgeldern und stärkt die Reputation.
Verwandte Begriffe
KYC (Know Your Customer)
Die gesetzlich vorgeschriebene Identitätsprüfung von Geschäftspartnern, die im Uhrenhandel zur Vermeidung von Geldwäsche unerlässlich ist.
GwG (Geldwäschegesetz)
Das zentrale deutsche Gesetz zur Bekämpfung von Geldwäsche, das Uhrenhändler zu umfassenden Sorgfaltspflichten verpflichtet.
AMLD6
Die 6. EU-Geldwäscherichtlinie, die den regulatorischen Rahmen für die Bekämpfung von Geldwäsche in der EU verschärft und den Kreis der Verpflichteten erweitert.
Sorgfaltspflichten
Die gesetzlichen Pflichten zur Identifizierung und Überprüfung von Geschäftspartnern im Rahmen der Geldwäscheprävention.
Sanktionsliste
Offizielle Verzeichnisse von Personen und Organisationen, mit denen aufgrund von EU- oder UN-Sanktionen grundsätzlich keine Geschäfte getätigt werden dürfen.